Supply Chain Komplexität

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Supply Chain Integration und Umgang mit Komplexität

Kennen Sie die Komplexitätstreiber in Ihrem Unternehmensnetzwerk? Wissen Sie, wie sich Entscheidungen im Unternehmensnetzwerk auf Ihren Standort auswirken. Diese Fragestellungen untersuchen wir in einem von der KTI geförderten Forschungsprojekt.

Hintergrund

Die Internationalisierungs-Tendenzen der Industrieunternehmen in den letzten Jahren haben dazu geführt, dass Schweizer KMU’s heute oftmals in internationale Unternehmens-netzwerke eingebunden sind. Dies erfolgte einerseits durch Investitionen in den Aufbau neuer, ausländischer Produktionsstandorte, Akquisitionen bestehender Produktionsstandorte oder durch eine Eingliederung in ausländische, bereits bestehende Unternehmens-netzwerke.

Als Folge für das Komplexitätsmanagement ergibt sich daraus, dass eine klassische Betrachtung der Produkte und Prozesse, sowie der Lieferanten- und Kundenbeziehungen alleine nicht mehr ausreicht. Vielmehr rückt das interne Unternehmensnetzwerk, als einer der stärksten Komplexitätstreiber, in den Blickpunkt. Dies findet in den aktuellen Forschungsansätzen zum Komplexitätsmanagement jedoch noch keine Beachtung.

Das SIFE untersucht in Kooperation mit der Universität St. Gallen, wie Entscheidungen auf Netzwerk- und Standortebene die Komplexität von Schweizer Unternehmen beeinflussen. Zudem werden Massnahmen aufgezeigt, wie die zugehörigen Komplexitätstreiber gezielt gemanagt werden können.

Forces

Projektziel

Ziel ist die Schaffung von Transparenz über Zusammenhänge zwischen Entscheidungs-dimensionen und Komplexitätstreibern, insbesondere in den Dimensionen:

  • Externes Netzwerk/Lieferanten
  • Internes Netzwerk
  • Absatzmarkt
  • Standort
  • Produkte und Prozesse

Dabei werden die Auswirkungen der Entscheidungen sowohl auf Netzwerk- wie auch Standortebene untersucht. Diese Erkenntnisse fliessen in

  • ein standardisiertes Tools zum Komplexitätsmonitoring in Supply Chains und
  • ein Massnahmenkatalog zur Steuerung der Komplexität innerhalb von Supply Chains unter besonderer Berücksichtigung des Standorts Schweiz entwickelt.

Förderung und Partner

Das Forschungsprojekt wird ab dem 1. Februar 2013 über einen Zeitraum von 21 Monaten durch die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) unterstützt.

Im Projekt involviert, sind zwei Industriepartner, die sich aufgrund der aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Marktes, vor der Herausforderung sehen, ihre internen Netzwerke als Ganzes zu analysieren und neu auszurichten.

Als Kommerzialisierungspartner ist zudem ein Beratungsunternehmen involviert, das u.a. die gewonnenen Erkenntnisse in einen ganzheitlichen Managementansatz zur Steuerung der Komplexität im internen und externen Unternehmensnetzwerk, überführen wird.

Ihr Fachkontakt

Deflorin Patricia, Prof. Dr. oec HSG
Tel. +41 81 286 37 56
Fax +41 81 286 39 51
patricia.deflorin@htwchur.ch
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Schillo Katrin, Dr. rer. pol.
Tel. +41 81 286 37 34
Fax +41 81 286 39 51
katrin.schillo@htwchur.ch
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