IMP

SciencEmotion

Der bestehende und sich zunehmend verschärfende Mangel an MINT-Nachwuchskräften ist ein grosses gesellschaftliches Problem. MINT-Berufe sind, so scheint es, für junge Menschen zwischen 12 und 21 Jahren nicht sonderlich erstrebenswert. Wie in der von der Gebert Rüf Stiftung finanzierten Studie «MINT – Ingenieurberufe in den Medien» gezeigt werden konnte, ist ein wesentlicher Grund dafür die zu hohe Komplexität, mit der das Thema in den Medien dargestellt wird. Den aktuellen Mediennutzungspräferenzen der Zielgruppe würde eine unterhaltsame und emotionale Vermittlung der komplexen MINT-Thematik über passende Medien, z. B. Videos, eher Rechnung getragen und junge Leute eher dazu animieren, einen MINT-Beruf zu wählen.

 

Die vorliegende Arbeit ist eine Fortsetzung der MINT-Studie, wiederum von der Gebert Rüf Stiftung finanziert. Sie untersucht, welche Videoformate besonders geeignet sind, um den Jungen die MINT-Themen näherzubringen, welche Bedeutung die Botschaft eines Videos hat und welches die relevanten gestalterischen Elemente sind. Zur Beantwortung dieser Fragen wurde ein Laborexperiment durchgeführt mit 120 Probanden, ausgeglichen in Bezug auf Alter und Geschlecht. Die Probanden wurden in eine Experimental- und eine Kontrollgruppe aufgeteilt und hatten pro Gruppe sieben verschiedene Videos zu bewerten. Aufgrund der Erkenntnisse aus dem Experiment soll ein Leitfaden für die Gestaltung von Videos erstellt werden, der aufzeigt, wie den Zielgruppen die MINT-Thematik auf unterhaltsame und doch informative Art und Weise vermittelt werden kann.

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