Optoelektronik

Durch die Miniaturisierung von optoelektronischen Komponenten wie Kamerachips und LED’s und immer leistungsfähigere Prozessoren, können die Sensoren kleiner, kostengünstiger und intelligenter gebaut werden. Dies ermöglicht Zugang zu neuen Märkten. Die zunehmende Vernetzung und die Möglichkeit, sehr viele Daten zu analysieren und auszuwerten, steigt auch der Bedarf an zuverlässigen Informationen.Optoelektronische Sensoren sind dafür sehr gut geeignet, denn sie können berührungslos und über weite Distanzen verschiedene Zustände erfassen und verarbeiten.Ein Beispiel ist die rasante Entwicklung von Sensoren zur Distanzmessung. Verschiedene Technologien wie z.B. Time-of-Flight (TOF), geben den Kamerasensoren eine zusätzliche Dimension. Dadurch lassen sich, kombiniert mit neuen 3D Bildverarbeitungsalgorithmen, viele neue Applikationen umsetzten (z.B. Objekterkennung, People-Counting, Richtungserkennung). Daher spricht man davon, dass sich die Sensoren in einer Transition von 2D zu 3D befinden. Z.B. hat Google mit dem Projekt Tango ein erstes Smartphone mit 3D Messung in Echtzeit entwickelt.Neue Herstellverfahren für Linsen und Gehäuse, Microlinsen auf Wafer-Level und automatisch fokussierbare Linsens erweitern die zukünftigen Möglichkeiten.Ein weiteres Anwendungsgebiet sind Datenkommunikation über LED Beleuchtungen (Li-Fi).

 

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Leiter Optoelektronik

Leutenegger Tobias, Dr. sc. techn. ETH
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