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Wir erforschen das Mensch-Umwelt System Tourismus in seinen ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Ausprägungen und Interaktionen. Unsere thematischen Schwerpunkte in der inter- und transdisziplinären Forschung haben einen engen Bezug zu alpinen Destinationen und ihrer Einbettung in die Landschaft, zu Konsumentenverhalten, zur Einwirkung von Umweltveränderungen auf den Tourismus und den daraus resultierenden Anpassungs- und Vermeidungsstrategien, sowie zu allgemeinen und methodischen Fragen der nachhaltigen Entwicklung, wie bespielsweise zur Komplexität und zur Messbarkeit von Nachhaltigkeit. Wir verfolgen eine aktive und innovative Forschungsakquise auf nationaler und europäischer Ebene im Kontext der am Tourismus beteiligten Wissenschaftsdisziplinen. Dabei profitieren wir sowohl von der starken regionalen Einbindung des Institut für Tourismus- und Freizeit (ITF) in die Region Graubünden, als auch von internationalen Netzwerken und Partnerschaften.

Beispiele aktueller Forschungsprojekte

China Inbound

China Inbound Service
Ein Ansatz, die Wertschöpfung mit chinesischen Gästen in den alpinen Destinationen zu halten. pdf

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Naturnahe Wege als touristische Infrastruktur
Viele Wanderwege in alpinen Destinationen werden auch für die Land- und Forstwirtschaft genutzt und entsprechend auch ausgebaut. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur hat untersucht, inwiefern dieser Ausbau Auswirkungen auf den Tourismus hat. Die Ergebnisse deuten einen jährlichen Verlust an touristischer Wertschöpfung in Millionenhöhe allein im Testgebiet Arosa-Schanfigg an, wenn zu viele naturnahe Wege ausgebaut werden. PDF öffnen

PRIVA Alpine Lodge

Design to Cost in der Schweizer Ferienhotellerie

Neue Formen der kommerziellen Beherbergung im Schweizer Alpenraum sind nötig und möglich. 
Lesen Sie hier die Publikation des ITF

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Mitarbeiter-Sharing: Im Winter im Schnee, im Sommer am See (2015)

Anstatt zu jammern, spannen 19 renommierte Unternehmen mit 44 Hotel- und Gastronomiebetrieben aus Graubünden und dem Tessin zusammen. Damit wollen sie saisonalen Fachkräften eine ganzjährige Perspektive bieten und diese längerfristig an ihr Unternehmen binden.

Link zur Projektinformation

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Vergleich und Klassifizierung von Nachhaltigkeitslabels in Skigebieten (2013)

Das ITF erarbeitet ein Tool, welches bestehende Nachhaltigkeitslabels in Skigebieten international vergleichbar und klassifizierbar macht. Mit der Gründung der Sustainable Mountain Tourism Alliance (SMTA) soll eine Prüf-, Zertifizierungs- und Entwicklungsvereinigung gegründet werden, welche die Bestrebungen einer nachhaltigen Entwicklung in einem breiten Netzwerk von Interessensgruppen kanalisiert und organisiert.

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Greenroomvoice – Mess-und Kommunikationstool für Nachhaltigkeit in der Outdoorindustrie (2013)

Das ITF entwickelt ein bestehendes Kommunikations- und Bewertungstool für die Nachhaltigkeit von Bekleidung und Hardware in der Outdoorbranche weiter. Im Kontext der Nachhaltigkeitsbemühungen der European Outdoor Group (EOG) als Zusammenschluss führender Outdoorunternehmen wurde das Instrument Greenroomvoice in ein neues kombiniertes Mess-und Kommunikationstool für Nachhaltigkeit überführt.

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User-generated Fotos (2013)

Das ITF untersucht mittels einer Feldstudie, ob user-generated Fotos (von Gästen erstellt) von touristischen Destinationen, Aktivitäten und Landschaften eine erhöhte Aufmerksamkeit der Betrachter im Vergleich zu kommerziellen, professionellen Fotos in unterschiedlichen Bereichen der Online-Kommunikation und des Online-Marketings erzeugen.

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Status Quo im eTourismus (2013)

Das ITF arbeitet an einer länderübergreifenden Untersuchung, welche die wichtigsten Zukunftsthemen der Praxis und der Wissenschaft im Bereich eTourismus identifizieren sollen. Ziel ist es, in diesem sich schnell verändernden Umfeld diejenigen Themen ausfindig zu machen, die für die Branche längerfristig von besonderer Bedeutung sein werden.

Herausforderung Klimawandel

Herausforderung Klimawandel  Chancen und Risiken für den Tourismus in Graubünden (2013)

Im Auftrag des Amts für Wirtschaft und Tourismus des Kanton Graubündens (AWT) und den Bergbahnen Graubünden hat das ITF analysiert, welche potentiellen Chancen und Risiken für den Sommer- und Wintertourismus in Graubünden in Bezug auf die Veränderungen des Klimas, und speziell in Bezug auf die Entwicklung der aktuellen und zukünftigen natürlichen und technischen Schneesicherheit aufzeigt.

Klimaschutz Jetzt und Hier

Klimaschutz – jetzt und hier (2013)

Gemeinsam mit Pilotdestinationen und basierend auf den Erkenntnissen über die Vernetzung der regionalen Akteure erarbeitet das ITF Visionen und Strategien für die Gestaltung und Lancierung von neuen klimafreundlichen Produkten im Tourismus. Konkret wird analysiert, wie auf der Basis einer CO2-Bilanzierung der touristischen Leistungskette in der Destination ein nachhaltiger Managementprozess eingeführt werden kann,  der die Leistungsträger in einem solchen Veränderungsprozess begleitet.

Wertschoepfung des Kultur und Naturnahen Tourismus in Paerken

Ermittlung der Wertschöpfung des kultur-und naturnahen Tourismus in Pärken (2013)

Das ITF entwickelt ein praxistaugliches Wertschöpfungstool, mit welchem Wechselwirkungen zwischen Pärken und dem Parkumfeld identifiziert werden können. Dadurch soll der Beitrag regionaler Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte aus der Nutzung von Natur- und Kulturgütern zur Wirtschafts- und Regionalentwicklung aufgezeigt werden.

Methodenkoffer

Methodenkoffer (2013)

Das ITF entwickelt zusammen mit dem Amt für Wirtschaft und Tourismus (AWT) einen Methodenkoffer, welcher touristischen Leistungsträgern eine Hilfestellung zur Durchführung von Qualitätsumfragen bieten soll. Dabei handelt es sich um die Verschriftlichung einzelner Analyse-Ergebnisse sowie möglicher Vorgehensweisen zur Erstellung einer Befragung. 

OEkonomisch standortgerechte Beherbergungskonzepte

Ökonomisch standortgerechte Beherbergungskonzepte für den Alpenraum (2013)

Das ITF erforscht, welche alternativen Beherbergungskonzepte sich zur traditionellen Hotellerie im Schweizer Alpenraum  anbieten. Neue innovative Modelle, welche der Preis- und Auslastungssituation in den Schweizer Feriendestinationen gerecht werden können, werden im In- und Ausland ausfindig gemacht, beschrieben und auf die Schweizer Standorte übertragen.

Nutzung von sozialer Netzwerkanalyse

Nutzung von sozialer Netzwerkanalyse zur Steuerung der Resilienz touristisch geprägter Räume (2012)

Das ITF untersucht im Rahmen des regionalen Entwicklungsprogrammes San Gottardo 2020 die gemeindeweiten und interkantonalen Strukturen und Prozesse, durch welche kollektive Aktionen zwischen unterschiedlichen Akteuren koordiniert werden können (Netzwerkgouvernanz), um die Widerstands- und Anpassungsfähigkeit (Resilienz) einer Region zu steuern.

Gaesebefragung Graubuenden

Gästebefragung Graubünden (2011-2014)

Im Auftrag des Amts für Wirtschaft und Tourismus Graubünden (AWT) befragt das ITF jährlich gut 3000 Feriengäste in 14 verschiedenen Bündner Destinationen über Präferenzen, Verhalten, Preis-Sensitivität, Zufriedenheit etc. Ziel ist die systematische Erkundung, Identifikation, Dokumentation und interpretative Beschreibung von Gästesegmenten. Weitere Infos

Chur Quelle GRF

Methoden der Nachhaltigkeitsmessung

Wir vergleichen die technischen und organisatorischen Aufwände der Messung von Nachhaltigkeit durch composit Indikatoren, wie dem Ökologischen Fussabdruck und dem Happy Planet Index sowie multi-criteria Indikatoren wie dem CERCLE Satz, erstmalig am Beispiel der Stadt Chur. In Fokusgruppen Workshops eruieren wir sodann, welche Art der Darstellung von komplexen Sachverhalten besser geeignet ist, um Einwohner, Touristen und Entscheider zu mehr Verständnis und Engagement in nachhaltiger Entwicklung zu bewegen. Weiter

Panorama Quelle GRF

Partizipative Netzwerke und regionale Resilienz zum Klimawandel

Wir analysieren die sozialen Netzwerke der touristischen Leistungsträger in zwei teils vergleichbaren, teils sehr unterschiedlichen, touristisch geprägten Regionen: die Surselva-Gotthard Region in der Schweiz und Spitsbergen in der Norwegischen Arktis. Ziel ist es, die Ursachen und Treiber zu finden, damit sich Regionen besser an den Klimawandel und andere Veränderungen anpassen können, sowie die Methodik der sozialen Netzwerkanalyse auf sozial-ökonomische Systeme auszuweiten. Mehr

Rh B Quelle GRF

Nachhaltiges Konsumentverhalten

Wir messen das Konsumentenverhalten von Touristen in verschiedenen Kontexten, im Alltag, im Urlaub und in verschiedenen Destinationen und Jahreszeiten. Durch den Einsatz geeigneter Methoden, u.a. der Conjoint Analyse untersuchen wir den Zusammenhang zwischen Wissen, Bewusstsein und Verhalten bezüglich nachhaltige(re)m Konsum im Tourismus, um mit diesen Erkenntnissen u.a. neue Vermarktungskonzepte für nachhaltigen Tourismus entwickeln zu können. Mehr

Steinbock Quelle GRF

Weiterentwicklung einer Methode zur emotionalen Markenbildung

Wir entwickeln bestehende Methoden zur Messung von Emotionen bei Konsumenten und Leistungsträgern weiter und übertragen diese in einen touristischen Markenbildungsprozess in der Gotthard Region. Mehr

Institutsleiter und Leiter Forschung und Dienstleistung

Deuber Andreas, Prof. (FH), Dr. iur. HSG, MRICS
Tel. +41 81 286 39 60
Fax +41 81 286 39 51
andreas.deuber@htwchur.ch
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