Tourismus Fachbereich

Tourismus

Tourismus ist eine vielschichtige, internationale Wachstumsbranche. Der Fachbereich mit dem Institut für Tourismus und Freizeit ist ein innovatives, unternehmerisches und praxisorientiertes Bildungs-, Forschungs- und Dienstleistungszentrum mit Bachelor- und Master-Studiengängen. Erfahrene Dozierende und Expertinnen und Experten befassen sich mit Destinations- und Hospitalitymanagement, Gästeverhalten und Nachhaltigkeit.weiter
Fachbereich Management

Management

Wirtschaft und Verwaltung stellen hohe Anforderungen an Führungskräfte. Verlangt werden fundierte fachliche und methodische Kenntnisse sowie hohe Sozialkompetenz. Führungskräfte müssen in der Lage sein, zur Erneuerung und Entwicklung von Organisationen beizutragen. Es genügt nicht, Bestehendes zu verwalten und zu bewahren. Gefragt sind unternehmerisches Denken und Handeln. weiter
Fachbereich Informationswissenschaft 01

Digital Science

Mit einem Studium in Information and Digital Science erlangen Studierende die erforderlichen Kompetenzen für den Umgang mit Fragestellungen der digitalen Welt und unsere heutigen Informationsgesellschaft. Auf die Absolventinnen und Absolventen wartet eine breite Spanne an interessanten Berufsbildern. weiter

Technik

Unseren hohen Lebensstandard verdanken wir nicht zuletzt den Ingenieurinnen und Ingenieuren. Einige Beispiele verdeutlichen dies: statt zu Fuss können wir uns mit Eisenbahn, Auto oder Flugzeug fortbewegen, und dank des Mobiltelefons können wir an jedem Ort telefonieren. Damit wir aber weiterhin den technischen Fortschritt mitgestalten können, brauchen wir Ingenieurinnen und Ingenieure. weiter
Ingenieurbau-Architektur

Ingenieurbau/Architektur

Aufgrund der geographischen Lage der HTW Chur inmitten der Alpen und den spezifischen Fragestellungen, mit welchen ein Bergkanton wie Graubünden konfrontiert ist, fokussiert das Institut für Bauen im alpinen Raum IBAR mit seinem Studiengang Ingenieurbau/Architektur, seine praxisorientierten Projekte und Zielsetzungen auf den Alpenraum. weiter
Fachbereich Medien

Multimedia Production

Studierende erlangen technische Kompetenz für ein multimediales Umfeld, genauso wie Sprachkompetenz und die Fähigkeit Inhalte zu visualisieren. Teil der Ausbildung ist das Produzieren von Inhalten unter realistischen Bedingungen in einem eigens konzipierten Produktionsraum für Medienobjekte, getreu dem Churer Studienmodell «Studieren und Produzieren». weiter

Medienmitteilungen

03. September 2015

Crowdfunding ist wie eBay für Ideen

Die Mechanismen im Crowdfunding sind ähnlich wie beim E-Commerce oder bei Online-Auktionen.

Geldgeberinnen und Geldgeber beim Crowdfunding verlassen sich oft auf die Bewertungen anderer. Daher wird bereits zu Beginn von Kampagnen der Grundstein für Erfolg und Misserfolg gelegt. Eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur hat erstmalig das Nutzerverhalten anhand von mehr als 10'000 Transaktionen in Crowdfunding-Kampagnen auf der Schweizer Plattform 100-days.net analysiert. Dabei sind die Mechanismen im Crowdfunding ähnlich wie beim E-Commerce oder bei Online-Auktionen.
 
Genau wie beim E-Commerce und bei Online-Auktionen treten auch beim Crowdfunding soziale Mechanismen auf, die das weitere Verhalten der User beeinflussen. Prof. Dr. Kerstin Wagner und Dr. Michael Beier von der HTW Chur analysieren dafür erstmals das Nutzerverhalten in über 10'000 Transaktionen auf der Schweizer Crowdfunding-Plattform 100 Days und entdecken einen «Herdeneffekt».


Sichtbare Informationen auf der Projektseite führen zu Herdenverhalten
Die Ergebnisse der Forschenden zeigen, dass erfolgreiche Zahlungseingänge innerhalb der ersten fünf Tage von Crowdfunding-Kampagnen ein starker Indikator für den letztendlichen Erfolg nach 100 Tagen Kampagnenlaufzeit sind. «Dies liegt nicht nur daran, dass die geleisteten Zahlungen zum Gesamterfolg der Kampagne beitragen, sondern vor allem an den sichtbaren Informationen, die zu jedem Zeitpunkt auf der Projektseite in der Crowdfunding-Plattform einzusehen sind. Dies führt zu einem Herdenverhalten», erläutert Co-Autorin Wagner.


Neu gestartete Projekte würden lediglich aufgrund der Informationen bewertet werden, die über das Projekt und die Köpfe dahinter zur Verfügung stehen. Nach einigen Tagen Laufzeit einer Kampagne kommt zu diesen Informationen dann aber auch die Information hinzu, inwieweit das Projekt bereits von anderen Geldgebenden unterstützt wird. Projekte, die anfangs wenig Unterstützung finden, haben aufgrund der schlechten sozialen Bewertung im weiteren Verlauf der Kampagne dann auch schlechtere Chancen auf weitere Unterstützung. Letzten Endes orientieren sich Menschen in Situationen mit fehlenden oder nicht eindeutigen Informationen tendenziell einfach am Verhalten der anderen.


Verhalten bekannt von Online-Auktionen
Dieses Herdenverhalten kennt man auch aus anderen Kontexten wie von Online-Käufen, Online-Auktionen oder auch dem Verhalten von Usern auf Download-Portalen. Gerade bei Online-Auktionen neigen User zu einem ausgeprägten Herdenverhalten: Viele Käuferinnen und Käufer bieten eher auf Angebote, die bereits andere Bietende aufweisen, und ignorieren tendenziell andere, möglicherweise sogar attraktivere Angebote in derselben Kategorie, für die zum jeweiligen Zeitpunkt jedoch noch kein Gebot abgegeben worden ist.


Neue Entwicklungen in der Crowdfunding-Forschung
Lange Zeit wurde Crowdfunding in der Forschung nur aus den Perspektiven der Gründungsfinanzierung und als Finanzdienstleistung betrachtet. Neue Entwicklungen in der Crowdfunding-Forschung gehen dagegen nun dazu über, Crowdfunding als spezielles Phänomen im Online Business zu untersuchen. So interessieren sich die Forschenden aktuell viel mehr dafür, wie sich Menschen in Crowdfunding-Plattformen individuell verhalten und zu welchen kollektiven Ergebnissen dies führt. «Wenn Sie Crowdfunding wirklich verstehen wollen, denken Sie dabei besser nicht an eine Finanzdienstdienstleistung. Denken Sie eher an so etwas wie ein eBay für Ideen.», so Co-Autor Beier.
 
Unter diesem Link steht das ausführliche Paper zur Verfügung.

Weitere Informationen und Veröffentlichungen im Kompetenzfeld Digitale Strategien zu Crowdfunding.


Weitere Auskünfte:

Wagner Kerstin, Prof., Dr.
Tel. +41 81 286 39 82
Fax +41 81 286 39 51
kerstin.wagner@htwchur.ch
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Beier Michael, Dr. rer. pol.
Tel. +41 (0)81 286 37 55
Fax +41 (0)81 286 39 51
michael.beier@htwchur.ch

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Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur ist eine innovative und unternehmerische Hochschule mit rund 1500 Studierenden. Sie bildet verantwortungsvolle Fach- und Führungskräfte aus. Als regional verankerte Hochschule überzeugt die HTW Chur mit ihrer persönlichen Atmosphäre über die Kantons- und Landesgrenze hinaus. Mit ihrer angewandten Forschung trägt sie zu Innovationen, Wissen und Lösungen für die Gesellschaft bei. Die HTW Chur bietet Bachelor-, Master- und Weiterbildungsstudiengänge in den Disziplinen Informationswissenschaft, Ingenieurbau/Architektur, Management, Multimedia Production, Technik sowie Tourismus an. Die HTW Chur betreibt in allen Disziplinen angewandte Forschung und Entwicklung, führt Beratungen durch und bietet Dienstleistungen an. Die gesamte Hochschule ist ISO 9001:2008 zertifiziert. Als erste öffentliche Schweizer Hochschule ist die HTW Chur 2009 der Initiative der Vereinten Nationen für verantwortungsvolle Ausbildung im Management, den UN Principles for Responsible Management Education, beigetreten. Die Bündner Hochschule ist seit dem Jahr 2000 Teil der FHO Fachhochschule Ostschweiz. Bereits 1963 begann aber die Geschichte der Hochschule mit der Gründung des Abendtechnikums Chur.

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