Projekt Leonardo multimedial - HTW Chur

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Projekt
Leonardo multimedial

Projekt auf einen Blick

Die Wissenschaftskommunikation wurde in den vergangenen Jahren in der Schweiz gestärkt: Zum einen wurde die zielgruppengerechte Aufbereitung von wissenschaftlichem Wissen im professionellen Journalismus vorangetrieben (Beispiele: Wissensseite der Pendlerzeitung «20 Minuten», Magazin «Einstein» des Senders SRF 1). Zum anderen haben Hochschulen und andere Forschungsinstitutionen (u. a. der SNF) ihre Darstellungen von Forschungsleistungen durch eigene Magazine und unkonventionelle Formen der Wissenschaftsvermittlung ausgebaut (z. B. durch «poetry slams» oder das SNF-Programm «Agora»).

Dank dieser Ansätze konnten Jugendliche als Zielgruppe der Wissenschaftskommunikation besser erreicht werden. Dennoch besteht Verbesserungspotenzial: Die Jugendlichen sind noch zu wenig an der Themenwahl und -gestaltung beteiligt. Zudem besteht wegen der intensiven Nutzung sozialer Netzwerke die Gefahr, dass die Wissenschaftskommunikation in den Filtern von Instagram, Facebook & Co. hängen bleibt.

Das Projekt ergänzt die beiden bisherigen Ansätze der Wissenschaftskommunikation um einen dritten, innovativen Ansatz: Jugendliche produzieren mit ihren eigenen, im Alltag verwendeten Geräten (Smartphones, Tablets, Notebooks, Digitalkameras etc.) multimediale Reportagen über aktuelle Forschungsprojekte an schweizerischen Hochschulen und sorgen auf ihren sozialen Netzwerken für die Verbreitung dieser Reportagen bei ihren Kolleginnen und Kollegen. Mit diesem neuen Zugang ist die junge Generation nicht mehr ausschliesslich eine Nutzerin der Wissenschaftskommunikation, sondern eine aktive Produzentin des Genres.

Weiterführende Information

Beteiligte

Das Projekt wird vom Institut für Multimedia Production (IMP) umgesetzt und von der Gebert Rüf Stiftung im Handlungsfeld «Scientainment» finanziell unterstützt.