Projekt Pioniere der Bündner Archäologie - HTW Chur

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Projekt
Pioniere der Bündner Archäologie

Projekt auf einen Blick

Anlässlich seines 50-Jahr-Jubiläums konnte der Archäologische Dienst Graubünden das Projekt Pioniere der Bündner Archäologie – Erschliessung, Digitalisierung und Vermittlung früher Fotografien zur Archäologie in Graubünden umsetzen. Finanziert wurde es mit Unterstützung von Memoriav, dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturguts der Schweiz.

Sowohl für die Institution als auch für die ganze Region besitzt dieser Bestand einen sehr hohen dokumentarischen Stellenwert. Hunderte von Fotografien und Negativen zeugen von den ersten archäologischen Untersuchungen im Kanton Graubünden.

Umsetzung

In enger Zusammenarbeit zwischen dem Archäologischen Dienst Graubünden (Philippe Wiemann), dem Atelier fokore für Fotokonservierung und Restaurierung in Bern (Nadine Reding) sowie dem Digi Lab der HTW Chur (Michel Pfeiffer) wurde der Bestand sorgsam gereinigt, gesichert und konserviert. Aus den anschliessend im RAW-Format erzeugten Daten entstanden digitale Archivmasterdatensätze. Gespeichert im Tiff-Format halten sie den Status quo des jeweiligen Originals fest. Damit sich die Nutzerinnen und Nutzer ein detailliertes Bild von der damaligen Forschungsarbeit machen können, wurden von den Negativen zusätzlich invertierte Nutzungskopien erzeugt. Nun lassen sich historische Forschungsergebnisse nachvollziehen und sogar neue Erkenntnisse gewinnen.

Weiterführende Information

Beteiligte

Das Projekt wurde vom Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft (SII) in Zusammenarbeit mit dem Digi Lab und dem Atelier fokore (Bern) im Auftrag des Archäologischen Dienstes Graubünden und des Vereins Memoriav umgesetzt.