Projekt PISA 2018 - HTW Chur

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Projekt
PISA 2018

Projekt auf einen Blick

Kurzfristige Optimierung der Prozesse (Feldmonitoring, Support, Scheduling, Datennutzung) für die Haupterhebung PISA 2018.

Ausgangslage

Die Durchführung von Large-Scale-Studien im erziehungswissenschaftlichen Bereich führt durch die Einführung von computerbasierten Testungen im Vergleich zur papierbasierten Durchführung bei der Verwendung von Datenmanagementprozessen zu einem Mehrwert. Dieser beinhaltet qualitativ hochwertige Metadaten, Paradaten und Daten, welche deutlich umfangreichere wissenschaftliche Analysen bei der Berichtserstellung als auch bei der sekundären Nutzung der Daten zulassen. Leider gehen diese Daten innerhalb der Institutionen oftmals verloren, da die Prozesse nicht ausgereift sind oder den Beteiligten der Wert dieser Daten nicht bewusst ist. Aus diesem Grund werden für dieses Projekt zwei Phasen empfohlen: Eine erste Phase soll zu kurzfristigen und pragmatischen Prozessverbesserungen für PISA 2018 führen. In einer zweiten Phase soll dann ein längerfristiges Konzept für die Umsetzung des Datenmanagements mit verschiedenen Stakeholdern erarbeitet werden. Dabei geht es nicht nur alleine um eine IT-bezogene Umsetzung mittels Vernetzung verschiedener Tools, sondern um eine strategische Ausrichtung der bestehenden Prozesse nach wissenschaftlichen und datenschutzrechtlichen Anforderungen. Aus gegenwärtiger Sicht sollte diese Chance genutzt werden und es sollen dabei folgende Aspekte von Beginn an berücksichtigt werden:

  • Die gewählten Vorgehensweisen und die entsprechenden Softwarelösungen sollen auch international vernetzen und so Synergien generieren;

  • Es ist eine Verknüpfung mit nationalen Access-Management-Systemen vorzusehen, sodass eine «digitale Identität» mitgenutzt werden kann;

  • Das Projekt soll die Zurverfügungstellung der Daten (inkl. Prozessdaten wie Metadaten und Paradaten) und Instrumente für verschiedene wissenschaftliche Organisationen und Studien (Open Access) ermöglichen.

Projektziel

Kurzfristige Optimierung der Prozesse (Feldmonitoring, Support, Scheduling, Datennutzung) für die Haupterhebung PISA 2018. Da der Zeithorizont für die Durchführung von PISA 2018 recht knapp ist, kann bis zum Feldstart keine neue Managementplattform umgesetzt werden. Diese hätte auch zeitnah zum Feldtest bereitstehen müssen. Dennoch können für die einzelnen Prozesse pragmatische Verbesserungen umgesetzt werden. Diese sollen mit den Beteiligten in einem gemeinsamen Workshop diskutiert werden.

Erstellung eines Konzepts für eine Large-Scale-Datenmanagementplattform

Der beschriebene Schritt umfasst zwar pragmatische Verbesserungen für die anstehende Datenerhebung, allerdings werden dabei nicht alle Wünsche aus der Anfrage umgesetzt. So fehlen Sampling und Testadministration. Des Weiteren haben auch Teilprozesse nicht den gewünschten Reifegrad: So kann beispielsweise das Feldmonitoring anhand der Daten zwar grobe Abweichungen bei der Durchführung feststellen, doch ohne einen Ist-Bestand aus dem Sampling können keine Details aus dem Feld berichtet werden: Man kann zwar feststellen, dass Schülerinnen und Schüler fehlen, doch für deren Namen müssten die handschriftlichen Protokolle aus dem Klassenraum manuell gesichtet werden, was in einem Managementsystem hingegen automatisch geschieht. In diesem Schritt soll spezifiziert werden, welche Prozesse in den Studien auf welche Weise kostengünstig in einem Managementsystem umgesetzt werden können.

Weiterführende Information