Projekt Anlagen und Bauten in der Kernzone des Parc Adula - HTW Chur

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Projekt
Anlagen und Bauten in der Kernzone des Parc Adula

Projekt auf einen Blick

Die Gemeinden in der Kern- und Randzone des potenziellen Parc Adula haben mit einem Rückgang der Bevölkerung zu kämpfen. Im Kontext der Diskussion der letzten Jahre um «potenzialarme Räume» in Graubünden konnte in diesem Projekt gezeigt werden, dass in peripheren Räumen durchaus grosse Potenziale vorhanden sind, die naturverträglich in Wert gesetzt werden können.

Dabei ist es allerdings wichtig, im Rahmen einer nachhaltigen Regionalentwicklung die mögliche Nutzung von Infrastrukturen in einem zukünftigen Nationalpark bestmöglich auf den Schutzgedanken dieser sensiblen Gebiete im Rahmen der Pärkeverordnung abzustimmen.

Der Parc Adula wird in eine Kernzone und eine Umgebungszone aufgeteilt. Der Umgebungszone ist eher die genannte Regionalentwicklung zugedacht, wohingegen in der Kernzone der Prozessschutz im Vordergrund steht.

Aufgrund der historisch gewachsenen Strukturen befinden sich allerdings auch in der Kernzone Anlagen und Bauten, die dort eine wichtige Funktion wahrnehmen (z. B. Alpgebäude, Rustici, Maiensässe, Berghütten, Ruinen, Brücken etc.).

Da die Kernzone kein «abgeschlossener» Raum, sondern in Teilen auch erlebbar sein soll, können diese Anlagen zur Besucherlenkung, Sensibilisierung und Information beitragen, wenn sie nachhaltig bewirtschaftet werden.

Team

Voll Frieder
Dr.rer.nat; M.A. Geographie und Wirtschaftswissenschaften
Telefon : +41 81 286 39 86

Vom Parc Adula hat folgende Person am Projekt mitgearbeitet:

  • Julia Lüscher

Weiterführende Information

Beteiligte

Das Projekt wurde vom Institut für Tourismus und Freizeit (ITF) im Auftrag vom Verein Parc Adula umgesetzt.