Wissensplatz Mit Kommunikation Verständnis fördern - HTW Chur

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Mit Kommunikation Verständnis fördern

Mit Kommunikation Verständnis fördern

Text: Ludwig Locher / Bild: HTW Chur

Bildung ist das wertvollste Gut, das wir Menschen besitzen. Sie ist nie abgeschlossen und trägt uns durch das ganze Leben. Bildung ist aber auch der einzige Rohstoff und Exportartikel, den wir in Graubünden haben. Es ist gut, dass wir nebst vielen Steinen, viel Wald und etwas Energie nur die Bildung als Rohstoff kennen. Dies zwingt uns als Gesellschaft, uns sehr intensiv mit Bildung und neuem Wissen auseinanderzusetzen. Als erfolgreiche Bildungs- und Forschungsinstitution bieten wir dem Kanton Graubünden eine attraktive Wirtschaftsbranche zur gemeinsamen Weiterentwicklung. So erwirtschaften wir aus 1 Bündner Franken 2.35 Schweizer Franken für Graubünden.

Nicht das Ausharren auf erreichten Positionen, sondern vielmehr die ständige Suche nach dem Neuen hat uns in den vergangenen 50 Jahren weitergebracht. Alte Zöpfe abzuschneiden und das Neue zu wagen oder abschätzbare Risiken bewusst einzugehen bringt uns als Hochschule weiter. Meiner Meinung nach kann eine Hochschule nur durch Autonomie und Exzellenz wettbewerbsfähig sein. Mit ihrer Qualität in Lehre und Forschung sowie der gelebten Nachhaltigkeit ist die HTW Chur bestens vorbereitet für eine selbstständige Zukunft. Die Selbstständigkeit ermöglicht uns die Einführung von bereits entwickelten technischen Studiengängen zur Ergänzung des heutigen Profils. Mit der erfreulichen Genehmigung der Bündner Regierung im Juni zur Einführung des Bachelor-Studiengangs in Photonics konnten wir einen schönen Schritt in die richtige Richtung machen.

Unsere Mitarbeitenden setzen sich Tag für Tag für die Bildung verantwortungsvoller junger Erwachsener ein und beweisen mit den jährlich rund 300 regionalen, nationalen und internationalen Projekten unsere Position als anwendungsorientierte Forschungsinstitution. Dies ist u. a. nur möglich, weil die Mitarbeitenden, unserem Leitbild entsprechend, durch Kommunikation das gegenseitige Verständnis fördern.

Zum Schluss wünsche ich Ihnen, geschätzte Leserin und geschätzter Leser, spannende Einblicke hinter die Kulissen unserer Bündner Hochschule. In der gedruckten Ausgabe finden Sie Häppchen, die Appetit auf Mehr machen sollen: Wissenplatz.

Ihr
Ludwig Locher, Präsident