Bachelorstudium Systemtechnik NTB - HTW Chur

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Bachelorstudium
Systemtechnik NTB
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Studium auf einen Blick

Zukunftsorientierte Ingenieure und Ingenieurinnen müssen die Komplexität moderner Technologien beherrschen und mit der rasanten technologischen Entwicklung Schritt halten. Das Bachelorstudium Systemtechnik NTB konzentriert sich auf die gezielte Ausprägung von vernetztem Denken und die Befähigung, sich rasch in neue Anwendungsgebiete einarbeiten zu können.

Als Systemtechnik-Ingenieur / -in lernen Sie mit komplexen Systemen und Prozessen umzugehen. Das Studium vermittelt Ihnen solide Grundlagen auf den Gebieten Mechanik, Elektronik, angewandte Physik, Werkstoffe und Informatik, ergänzt durch mathematische, betriebswirtschaftliche und kulturelle Themen. Sie spezialisieren sich im Lauf des Studiums in einer von sechs Studienrichtungen. Sie haben überdies die Möglichkeit, die Zusatzqualifikation Produkt- und Projektingenieur zu erlangen. Mit der industrienahen Bachelor-Thesis wird schliesslich eine direkte und nachhaltige Brücke in das Berufsleben als Systemtechnik-Ingenieur / -in geschlagen.

Studienrichtungen

  • Elektronik und Regelungstechnik
  • Informations- und Kommnikationssysteme (exkl. in Chur)
  • Ingenieurinformatik
  • Maschinenbau
  • Mikrotechnik (exkl. in Buchs)
  • Photonik

Zulassungsbedingungen

Für die Zulassung zum Bachelorstudium Systemtechnik NTB müssen Sie eine der nachfolgenden Bedingungen erfüllen.

Wenn Sie Fragen zu den Zulassungsbedingungen haben, kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Sind Sie Inhaberin oder Inhaber eines der folgenden Diplome?*

  • Eidgenössisch anerkannte Berufsmaturität Technik, Architektur, Life Sciences (ehemals technische Berufsmaturität)
  • Eidgenössisch anerkannte Gymnasial- oder Fachmaturität mit einem Jahr einschlägiger Praxis
  • Vergleichbare Ausweise, es gelten sinngemäss die obigen Praxisanforderungen

* Die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und die fachgebundene Hochschulreife entsprechen der Gymnasialmaturität. Die Fachhochschulreife (Fachabitur) ist der Berufsmaturität gleichzusetzen.

Berufspraxis

Die vorzuweisende Berufspraxis dauert bei 100%-Anstellung ein Jahr. Bei Reduktion der Anstellung verlängert sich die Dauer entsprechend. Die Berufspraxis muss vor dem Studienbeginn abgeschlossen sein. Sie kann sich aus mehreren Einsätzen für verschiedene Arbeitgebende zusammensetzen. Die Studienleitung entscheidet, welche beruflichen Erfahrungen in welchem Umfang an die Berufspraxis angerechnet werden. Diese setzen sich aus berufspraktischen und berufstheoretischen Erfahrungen zusammen. Sie sind verpflichtet, Ihre Berufspraxis durch eine Arbeitsbestätigung nachzuweisen. Aus der Bestätigung müssen die Dauer der Berufspraxis sowie die von Ihnen ausgeübten fachspezifischen Tätigkeiten ersichtlich sein.

Ausnahmefälle

Sie erfüllen die oben genannten Zulassungsbedingungen zum Studium nicht, können jedoch eine jahrelange Berufspraxis und eine kontinuierliche Berufsentwicklung vorweisen? Dann haben Sie die Möglichkeit, eine Aufnahme «sur dossier» zu beantragen. Das Prorektorat und die Studienleitung entscheiden individuell über die Aufnahme.

Hochschulwechsel

Übertritte aus anderen (Fach-)Hochschulen und Höheren Fachschulen erfordern die Kontaktaufnahme mit der Studienleitung. Über die Anrechnung von bereits besuchten Modulen entscheidet die Studienleitung.

Studieninhalte

In den ersten Semestern absolvieren Sie die Grundlagen-Module. Diese beinhalten die Grundlagen der Fachgebiete Elektrotechnik, Mechanik, Informatik, Werkstofftechnik, Chemie, Physik, Mathematik, Englisch, Kultur und Kommunikation, Betriebswirtschaftslehre sowie das Systemtechnikprojekt.

Anschliessend entscheiden Sie, in welches Spezialgebiet Sie sich fachlich vertiefen möchten.

Studienrichtungen

Die Wahl der Studienrichtung erfolgt erst nach etwa einem Drittel des Studiums. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass neu entdeckte Interessen sowie Fachgebiete, die bei Studienbeginn noch unbekannt waren, unmittelbar in Ihre Entscheidung einfliessen können.

Elektronik und Regelungstechnik

Ohne Elektronik läuft heute fast nichts. Von der Kaffeemaschine und dem Handy über Energiesysteme bis zur Medizintechnik. Elektronik bewegt und begeistert, belebt und beleuchtet, treibt und misst, steuert und regelt, verstärkt und verbindet. Elektronik macht das Leben angenehmer.

In der Systemtechnik-Studienrichtung Elektronik und Regelungstechnik lernen Sie analoge und digitale Schaltungstechnik, Leistungselektronik sowie Leiterplatten-Design (Planung, Layout, Herstellung und Bestückung). Sie lernen, hochintegrierte Bauteile wie FPGAs einzusetzen, Mikrocontroller zu programmieren und Sensorsysteme zu bauen. Sie verstehen die Unterschiede zwischen Steuern und Regeln und können auch anspruchsvolle Algorithmen und Verfahren einsetzen. Mit Signalverarbeitung holen Sie das Verdeckte aus verrauschten Signalen heraus und können in Mikrosekunden auf Veränderungen reagieren. In der Studienrichtung Elektronik und Regelungstechnik betonen wir neben den notwendigen theoretischen Grundlagen besonders die praktische Anwendung und Umsetzung in Projekten.

Informations- und Kommunikationssysteme

Als Internet-Ingenieurin oder -Ingenieur gestalten SIE die Zukunft: Das Internet verbindet Computer, Menschen und immer häufiger auch Geräte. IP-basierte Informations- und Kommunikationslösungen bilden die Basis für so unterschiedliche innovative Anwendungen wie webbasierte Office-Applikationen, sicherer mobiler Zugriff auf Unternehmensdaten oder Youtube, Facebook und Co. Die Systemtechnik-Studienrichtung Informations-und Kommunikationssysteme IKS integriert in der Praxis gefragtes Fachwissen direkt in den Unterricht. Der Ausbildungsinhalt der berufsspezifischen Zertifizierungsprüfungen Cisco Certified Network Associate CCNA und LPIC-1 Junior Level Linux Certification des Linux Professional Institute sind in die Studienrichtung eingebunden – eine ideale Vorbereitung auf die Zertifikatsprüfungen.

Die Einbettung der Theorie in die Praxis erfolgt durch Semesterprojekte. Unter Anleitung führen die Studierenden in Gruppen grössere Entwicklungsprojekte in den drei Themengebieten Software Engineering, Webapplikationen und Unternehmensnetze durch.

Ingenieurinformatik

Als Studierende der Systemtechnik-Studienrichtung Ingenieurinformatik beschäftigen Sie sich mit vielfältigen Facetten einer äusserst interessanten und anspruchsvollen Disziplin. Sie befinden sich an der Schnittstelle zwischen der Informatik und den Ingenieurwissenschaften. Damit schliessen Sie die Lücke zwischen dem Ingenieurwesen und den ständig anwachsenden Anforderungen in der Informationstechnologie. Das Aufgabenspektrum spannt sich vom Entwurf und der Realisierung komplexer eingebetteter Systeme mit parallelen Abläufen, harten Echtzeitanforderungen und spezifischer Hardwareentwicklung bis hin zu vernetzten, verteilten, objekt- und komponentenorientierten Software-Applikationen auf unterschiedlichsten Plattformen wie Mikrocontrollern, Mobilgeräten, Windows- und Linux-Rechnern.

Sie erarbeiten sich in dieser Studienrichtung nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern lernen auch eine methodische, strukturierte und systematische Vorgehensweise für umfangreiche Projekte kennen.

Maschinenbau

Für den Berufseinstieg als Ingenieurin oder Ingenieur bietet Ihnen die Systemtechnik-Maschinenbau äusserst weit gefächerte Möglichkeiten. Gerade wegen des Grundlagenwissens in Elektronik und Informatik sind Sie nicht nur für klassische Maschinenbaupositionen, sondern auch für interdisziplinäre Aufgabenstellungen hervorragend vorbereitet. Die Studienrichtung wurde eingerichtet, um dem grossen Bedarf an modernen Maschinenbauingenieuren in der Industrie gerecht zu werden. Im Rahmen des Studienganges erlernen Sie alle Bereiche der mechanischen Produktentwicklung, von Idee und Konzept über Konstruktion, Berechnung und Simulation bis zu Fertigung und Service.

Auch im Zeitalter von Computer und Internet werden mechanische Produkte gebraucht. Allerdings werden diese Produkte immer intelligenter, enthalten Mikrocontroller, Sensoren und Motoren. Die Mechanik entwickelt sich zur Mechatronik. In einem Auto werden beispielsweise Lenkungen elektrisch verstellt oder die Fenster elektrisch geöffnet. Um solche modernen Produkte zu entwickeln und zu realisieren, genügt das Wissen des klassischen Maschineningenieurs oft nicht allein. Vielmehr muss er auch den Überblick über andere Ingenieurdisziplinen haben, um z. B. Motoren und Sensoren prinzipiell zu verstehen und mit den jeweiligen Fachspezialisten nach optimalen Lösungen suchen zu können.

Mikrotechnik

Für Ihren Berufseinstieg als Ingenieurin oder Ingenieur stehen Ihnen mit der Systemtechnik-Studienrichtung Mikrotechnik alle Türen offen. Ihr breites Grundlagenwissen in den klassischen Ingenieurdisziplinen Mechanik, Elektronik und Informatik sowie in Physik gepaart mit speziellen Technologien und Verfahren aus der Mikrotechnik bereitet Sie hervorragend auf interdisziplinäre Aufgabenstellungen vor. Die Studienrichtung Mikrotechnik spricht insbesondere jene Studierenden an, die Interesse an der Funktion und den Herstellungsmethoden kleinster Systembauteile haben, wie sie in Mobiltelefonen, in Autosteuerungen, in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt, der industriellen Fertigung und in vielen Produkten unseres täglichen Lebens zur Anwendung kommen.

Hier lernen Sie, in Theorie und Praxis, für nahezu jede Branche neue Systeme zu entwickeln, von der Konzeption bis zur Produktion. Das Studienkonzept der Mikrotechnik beruht auf den drei Säulen Grundlagen, Ingenieurwissen und Anwendungen. Festkörper- und Halbleiterphysik, Fluidik, Optik und Werkstofftechnik gepaart mit moderner Beschichtungs-und Ätztechnologie sowie der Analytik zur Sichtbarmachung von Mikro- und Nanostrukturen eröffnen Ihnen neue Perspektiven. Sie stehen damit an der Schwelle zu einem faszinierenden und zukunftsweisenden Berufsleben.

Photonik

Wer sich für den richtigen Einsatz von Licht und Elektronik in den vielfältigsten unterschiedlichen Anwendungen interessiert und bei der Gestaltung unserer Zukunft vorne mit dabei sein will, ist in der Studienrichtung Photonik genau richtig. Vom fahrerlosen Automobil über bewegungsgesteuerte Videogames, intelligente Beleuchtungssyteme, optische Telekommunikation bis hin zum Laser in Medizintechnik oder Materialbearbeitung: genauso weit gefächert wie die Einsatzgebiete photonischer Systeme sind auch die späteren Berufsfelder. Als Absolvent der Studienrichtung Photonik sind sie gefragt, ob in der Region, in der Schweiz oder im Ausland.

Besonders hervorzuheben ist der hohe Anteil an praktischen Ausbildungsmodulen in der Studienrichtung Photonik. Während des Studiums erhalten Sie immer wieder Gelegenheit, selber optische Systeme aufzubauen und zu testen. Unsere Dozierenden sind selber in der Forschung aktiv und arbeiten mit vielen wichtigen Unternehmen der Branche zusammen. Einige anwendungsbezogene Fächer werden sogar direkt von Vertretern der Photonikindustrie gelehrt. Auf diese Weise erhalten Sie einen guten Einblick in die Sie erwartende Berufswelt und sind optimal für einen erfolgreichen Start in eine spannende berufliche Karriere vorbereitet. Die Erfahrung dieser Branche ist: «Wer einmal in die photonische Industrie hineingeschnuppert hat, will sie nicht wieder verlassen!»

Zusatzqualifikation Produkt- und Projektingenieur/in

Im Verlauf der ersten Phase des Studiengangs können sich die Studierenden für die optionale Zusatzqualifikation zum Produkt- und Projektingenieur (exklusiv in Buchs) anmelden. Die Ausbildung erfolgt in Form von Wahlmodulen während der zweiten und dritten Phase des Studiengangs. Erfolgreich qualifizierte Produkt- und Projektingenieure planen, realisieren und leiten komplexe Projekte an der Schnittstelle von Entwicklung, Management und Anwendung.

Während sechs Monaten wird die Bachelor Thesis ausgearbeitet. Diese befasst sich mit einer praktischen Fragestellung, die im Auftrag eines Unternehmens oder einer Organisation bearbeitet wird.

Einen Eindruck von möglichen Themen für die Bachelor Thesis vermittelt die aktuelle Bachelorarbeitsbroschüre.

Studienplan

Das Bachelorstudium System­technik NTB wird an den drei Standorten Buchs, Chur und St. Gallen jeweils als Vollzeitstudium und als Teilzeitstudium angeboten. Zwar unterscheiden sich einzelne Module in der Reihenfolge ihrer Absolvierung, doch grundsätzlich sind beide Studienformen gleich aufgebaut. Durch ihre ausgeprägte Individualisierbarkeit bieten beide Studienmodelle die Möglichkeit, das Studium genau auf die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Interessen auszurichten.

Das Vollzeitstudium dauert drei Jahre.

Immer mehr junge Menschen verbinden Berufspraxis und Ausbildung. Sie schätzen, dass Sie im Arbeitsprozess integriert bleiben – und auch weiterhin über ein Einkommen verfügen. Empfohlen ist eine parallele Berufstätigkeit von 50 Prozent.

Organisatorisches

Wie viel kostet das Studium an der HTW Chur? Wo findet das Studium statt? Wie viele ECTS-Punkte erhalte ich? An wie vielen Tagen habe ich Unterricht? Welchen Abschluss besitze ich nach dem Studium?

Studiengebühren

Die einmalige Einschreibegebühr beträgt CHF 300 und wird an die Studiengebühr des ersten Semesters angerechnet. Falls Sie das Studium nicht antreten, verfällt die Einschreibegebühr.

Die Studiengebühr pro Semester beträgt CHF 960 für Studierende, die ihren Wohnsitz vor Studienbeginn mindestens zwei Jahre in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein hatten.

Die Studiengebühr für alle anderen Studierenden beträgt CHF 1 550 pro Semester.

Von Studierenden ausserhalb CH/FL/EU/EFTA erhebt die HTW Chur ein Depot von CHF 2 700.

In den Studiengebühren nicht inbegriffen sind unter anderem Lehrbücher, Software-Lizenzen, Reisen, Verpflegung und Unterkunft im Rahmen von Exkursionen, Blockwochen und der Bachelor Thesis.

Sie benötigen ein eigenes, leistungsfähiges Notebook (Windows empfohlen).

Stipendien

Die Fachhochschulen sind von Bund und Kantonen anerkannt, so dass ein Anspruch auf Stipendien geltend gemacht werden kann. Für Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Stipendienabteilung des Erziehungsdepartements Ihres Kantons.

Studierende aus Deutschland und Österreich können sich an die entsprechenden öffentlichen Förderinstitutionen in ihrem Land wenden.

Studienort

Die Grundausbildung kann an allen Standorten Buchs, St.Gallen und Chur absolviert werden.

Einzelne Studienrichtungen und Anwendungsschwerpunkte werden nur an bestimmten Standorten angeboten. Abhängig davon, welche Studienrichtung und welchen Anwendungsschwerpunkt Sie im weiteren Verlauf des Studiums wählen, absolvieren Sie einen Teil des Studiums an einem bestimmten Standort.

Auslandsemester

Sie haben die Möglichkeit, als Freemover ein Auslandsemester an einer Gasthochschule zu absolvieren. Als Freemover werden Studierende bezeichnet, die ohne eine Kooperationsvereinbarung ein Auslandsemester an einer Hochschule ihrer Wahl absolvieren. Die Unterstützung der Studienleitung beschränkt sich auf die Prüfung der im Ausland zu erbringenden Studienleistungen. Als Freemover unterbrechen Sie Ihr Studium an der HTW Chur und organisieren Ihren Aufenthalt selber.

Studiendauer

Das Bachelorstudium dauert drei Jahre im Vollzeitstudium und vier Jahre im Teilzeitstudium. Studienbeginn ist im September (KW 38). Vor dem offiziellen Studienbeginn findet eine Einführungswoche statt. Ein Studienjahr besteht aus zwei Semestern, welche in der Regel je 14 Wochen umfassen. Dazu kommen Prüfungswochen und einzelne Blockwochen.

Die genauen Daten und Details entnehmen Sie dem Hochschulkalender.

Unterrichtstage

Im Vollzeitstudium haben Sie fünf Tage in der Woche Unterricht.

Berufsbegleitend studieren Sie an vier Tagen pro Woche, jeweils am Abend, plus einmal pro Woche ganztags. Empfohlen ist eine parallele Berufstätigkeit von 50 Prozent. Damit sollten Sie genügend Zeit für das Studium (Unterrichtsbesuch, Aufgaben und Selbststudium) haben.

Arbeitspensum neben dem Studium

Teilzeitstudierenden empfehlen wir ein maximales Arbeitspensum von 60% bezogen auf die Jahresarbeitszeit neben dem Studium.

Vollzeitstudierenden empfehlen wir, nur während der Semesterferien einer Arbeit nachzugehen.

ECTS-Punkte

European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) 
Das Europäisches System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen (European Credit Transfer and Accumulation System, ECTS) ist ein Instrument zur Schaffung eines europäischen Bildungsraums, in dem sich Studierende und Lehrende frei bewegen können. ECTS-Punkte werden für den Arbeitsaufwand vergeben, der für die erwarteten Lernergebnisse im Rahmen einer Lehrveranstaltung notwendig ist. ECTS-Punkte bilden die Grundlage für die Anerkennung von Studienleistungen und Diplomen zwischen Hochschulen. 

ECTS-Punkte
Ein ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlichen studentischen Arbeitsaufwand (Workload) von 30 Stunden. Der studentische Arbeitsaufwand beinhaltet neben dem Besuch der Lehrveranstaltungen auch die Zeiten für Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen, Prüfungen und die Zeit des Selbststudiums. In einem Vollzeitstudium werden pro Jahr 60 ECTS-Punkte erworben werden, was einer Arbeitsbelastung von 1800 Stunden entspricht.
An der HTW Chur umfasst das Bachelorstudium 180 ECTS-Punkte, ein konsekutives Masterstudium 90 ECTS-Punkte.

Studien- und Prüfungsreglement

Das Studien- und Prüfungsreglement ordnet den Studienbetrieb, die Prüfungs- und die Promotionsmodalitäten.

Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium

Die HTW Chur möchte Spitzensportlerinnen und -sportlern die Möglichkeit geben, ihr Studium an der HTW Chur in Kombination mit ihrer Sportkarriere absolvieren zu können. Weitere Details finden Sie in der Weisung zur Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium.

Dienstverschiebung

Dienstverschiebungsgesuche müssen rechtzeitig und schriftlich gestellt werden.

HTW Chur

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur ist eine innovative und unternehmerische Hochschule mit rund 1700 Studierenden. Zahlreiche Dienstleistungen der HTW Chur tragen zu Ihrer Förderung und Entwicklung sowie zur Unterstützung Ihres Studienverlaufs bei. Nutzen Sie das breite Hochschulsportangebot, profitieren Sie von der Stellen- und Wohnungsbörse oder lassen Sie sich beraten.

Kooperation zwischen der NTB Buchs und der HTW Chur

Ziel der Zusammenarbeit ist die nachhaltige Stärkung der Ingenieurausbildung in der Ostschweiz. Dazu wird der bewährte Studiengang SystemtechnikNTB mit seiner ganzen Breite an Ingenieurdisziplinen auch in Chur angeboten. Da das Studium auch berufsbegleitend angeboten wird, können noch mehr Personen in der Region Graubünden diese faszinierende Ausbildung beginnen.

Zukunftsperspektiven

Als Absolventinnen und Absolventen eines Ingenieurstudiums sind Sie gefragte Fachleute in kleinen und mittleren Unternehmen, in Industrie und Verwaltung, bei Banken und Versicherungen, Telekommunikatinsunternehmungen und Netzbetreibern. Die Wirtschaft schätzt Ihre fundierte mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Grundausbildung von und Ihre Fähigkeit, sich in kurzer Zeit selbständig in neue Fachgebiete einarbeiten zu können.

Elektronik und Regelungstechnik

In der Studienrichtung Elektronik und Regelungstechnik bilden wir Ingenieurinnen und Ingenieure aus, die durch solide Grundlagen und vernetzte Denkweise in Teams gut mitarbeiten, auch mechanische Zeichnungen und SW-Klassendiagramme lesen können und mit kreativen Ideen die besten Lösungen finden. Damit können Sie mit diesem Profil in vielen Bereichen arbeiten, z. B. Energie- oder Medizintechnik, Kommunikation oder Messsysteme, Fahrzeugbau oder Sicherheitstechnik.

Informations- und Kommunikationssysteme

Die Kenntnisse modernster Technologien im Bereich der Unternehmensnetze und des Internets in Kombination mit wirtschaftlichen Kompetenzen eröffnen zukunftsorientierte und sichere Karrieremöglichkeiten. Als Netzwerkingenieur/-in, als Systemingenieur/-in Web, als Security Engineer, als Entwickler/-in mobiler Applikationen usw. finden Sie herausfordernde Anstellungen in den verschiedensten Branchen. Ihre berufliche Zukunft finden Sie in der Softwareentwicklung oder im Bereich IT-Infrastruktur. Ihr zukünftiger Arbeitgeber kann aus der Informatik-Branche stammen. Heutzutage werden Informatiker aber auch in Industrieunternehmen oder Banken und Versicherungen benötigt, beispielsweise in der Entwicklung einer Kundenapplikation, in der internen IT oder in der Anbindung von Industrieanlagen übers Internet für die Fernwartung.

Ingenieurinformatik

Absolventen der Systemtechnik-Studienrichtung Ingenieurinformatik sind gesucht, ob in der Region, in der Schweiz oder im Ausland. Der Berufseinstieg erfolgt meist als Entwickler in einem interdisziplinären Team. Dabei stehen Kleinunternehmen mit einem vielfältigen Aufgabenbereich bis hin zu Grossfirmen zur Auswahl. Es bieten sich gute Aufstiegschancen zum Projekt- und Gruppenleiter.

Maschinenbau

Die Berufsmöglichkeiten sind in der Region, in der gesamten Schweiz, im angrenzenden Ausland und international hervorragend. Sowohl bei Kleinunternehmen als auch bei Grossfirmen wird intensiv nach Ingenieurinnen und Ingenieuren gesucht. Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung Maschinenbau sind im Markt gefragt und haben auch gute Aufstiegschancen zum Projekt-, Gruppen- und Abteilungsleiter bis hin zum Firmenleiter. Sie arbeiten in der Produktentwicklung, Konstruktion und Produktion, im Energiesektor, für Automobilzulieferer oder -hersteller oder in der Medizinaltechnik.

Mikrotechnik

Absolventen der Vertiefungsrichtung Mikrotechnik sind gesuchte Spezialistinnen und Spezialisten, ob in der Region, in der Schweiz oder im Ausland. Beim Berufseinstieg stehen Kleinunternehmen mit einem vielfältigen Aufgabenbereich bis hin zu Grossfirmen zur Auswahl. Sie arbeiten als Prozessingenieur/in z.B. bei Firmen im Elektronik-Packaging-Bereich, Entwicklungsingenieur/in z.B. bei Firmen im Bereich der Sensorik oder als Applikationsingenieur/in z.B. bei Firmen im Bereich Anlagenentwicklung. Oder in der Medizintechnik, Werkstoffentwicklung und Werkstoffanalytik, Vakuum- und Beschichtungstechnik, Optik-Industrie, Mikrotechnik oder in der Medizin und Labortechnik, Werkstofftechnik.

Photonik

Als Berufseinsteiger starten Sie Ihre Karriere als Entwicklungsingenieur/-in: Sie entwickeln optische und optoelektronische Systeme oder integrieren neue Messsysteme in bestehende Prozesse und Produkte. Oder als Applikationsingenieur/-in: Sie wenden optische Geräte an oder passen bestehende Systeme auf neue Kundenbedürfnisse an. Als Prozessingenieur/-in: Sie konzipieren und optimieren optische Fertigungsprozesse oder erstellen Fertigungsprozesse mit Hilfe optischer Systeme. Oder als Produktingenieur/-in: Sie sind verantwortlich für die Weiterentwicklung, Pflege und Vermarktung bestehender photonischer Produkte. Als Vertriebsingenieur/-in: Sie verkaufen optische Systeme und Geräte und erschliessen neue Märkte für Ihren Arbeitgeber.

Anmeldung und Beratung

Anmeldung

Wenn Sie sich für das Studium anmelden möchten, senden Sie bitte das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular sowie die erforderlichen Unterlagen an die Administration des NTB Buchs.

Anmeldeschluss
Anmeldeschluss ist jeweils der 30. April des Jahres, in dem Sie Ihr Studium antreten. Die Studienplätze werden nach Eingangsdatum der Anmeldeunterlagen vergeben. Anmeldungen werden auch noch nach Anmeldeschluss berücksichtigt, sofern freie Studienplätze verfügbar sind. Auskunft erteilt die Administration.

Beratung

Sie haben inhaltliche oder administrative Fragen? Sie möchten eine Studienberatung? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

HTW Chur
Hochschule für Technik und Wirtschaft
Pulvermühlestrasse 57
7004 Chur

Telefon +41 81 286 37 31
E-Mail beat.bigger@htwchur.ch

Standortkoordinator Chur

Bigger Beat
dipl. Ing. FH, MAS IT Network Manager
Telefon : +41 81 286 37 31

Studienberatung NTB Buchs

Daniel Keller
Studienberater

Telefon: +41 81 755 33 26 
E-Mail: daniel.keller@ntb.ch

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